Poesie: Dichten & Reimen

Bei Gedichten handelt es sich - wie schon das Wort sagt - um sehr dichte Texte. Intensive Wortverdichtungen, die euch überallhin begleiten können: Das kennt ihr sicherlich von Liedtexten als "Ohrwürmer". Und ihr könnt ja über alles Mögliche Gedichte schreiben, egal ob sich die Verse reimen oder nicht. Wenn ihr z.B. im Bett liegt oder aus dem Fenster seht, Roller fahrt oder spazieren geht und die Gedanken fließen lasst, fallen euch vielleicht plötzlich ein, zwei Verse ein. Dann ist es manchmal schwierig, sie sich zu merken. Dazu könntet ihr ein kleines Notizbüchlein und Stift einstecken. Und eure Worte oder Verse gleich aufschreiben! Eine Anleitung, ein besonderes Notizbüchlein zu basteln, bekommt ihr in einer der nächsten Folgen.

Reimen macht schon an sich Spaß: Zum Beispiel gemeinsam versuchen, nur in Reimen miteinander zu sprechen: am Tisch oder beim Spaziergang - Oder als Spiel: "Quatsch Reimen"! Als Anregung dazu könnt ihr laut witzige Reime von Morgenstern, Ringelnatz, Jandl usw. vorlesen!
Auch viele bildende Künstler haben sich der Poesie gewidmet, z.B. Michelangelo, dessen Skulptur David ihr auf einem Foto unten sehen könnt. Denn Gedichte sind oft auch in Worte gefasste Bilder. Manche nennt man Metaphern, die sich mit Sprachbildern ausdrücken: "Ohrwurm"? Oder sind Gedichte "Schnee von gestern"? Tragt ihr manchmal eine "rosarote Brille"? Steht ihr beim Einkaufen in einer "Warteschlange"? 

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