PickPocks Rückkehr - Folge 22

Nach monatelangem pickpocken im Bürgerpark war PickPock in seine Spechthöhle im Ateliergarten zurückgekehrt. Schnutina war zu einer stattlichen Ente herangewachsen und drehte auf dem Emmateich mit ihren Freunden und Freundinnen ihre Runden, schnabulierte mal hier, mal da. Manchmal sangen sie das berühmte Entenlied von Ratte aus den "Wind in den Weiden", das bei PickPock und Rotkehlchen jedes Mal ein warmes Glücksgefühl auslöste:
"Lebe jeder wie er will, nur so bleibt man munta; was bei uns heißt Pürzel hoch, und die Köpfe runta."
Sie hatten alles richtig gemacht, fand er. Aber jetzt sehnte er sich doch nach seinem alten Spechtleben zurück, dem alten Birnbaum, den Atelierkindern... Auch die hatte er immer wieder mal im Sommer besucht und ihnen beim Zeichnen im Garten zugesehen.
Nun war schon Ende September. Die Sonne schien noch warm auf den zerklüfteten Stamm der alten Birne. Sogar ein paar Schmetterlinge waren noch unterwegs. Bilchi kletterte im Haselstrauch herum und schimpfte über jede hohle Nuss. Rotkehlchen genoss den Duft der letzten Rosen und ihre glänzenden Äuglein ließen immer noch pickpockende Schauer durch sein Spechtgefieder laufen. Er genoss die Ruhe im Ateliergarten. Fühlte sich aber schon bald wieder bereit für neue Spechtabenteuer!
Was PickPunk wohl anstellte? PickPock nahm sich vor, gleich am nächsten Morgen einen Ausflug zu ihm zu machen. Er spürte in seinen Spechtknochen, dass es noch einmal warme sonnige Tage geben würde. Während er in seiner wohligen Schlafhöhle mit Rotkehlchen kuschelte, lief noch mal der Sommer vor seinem inneren Auge ab. Das Plätschern des Wassers, das Schnattern der Enten, das Kreischen der Kinder auf den Spielplätzen, die wunderschönen Seerosen... Und schon glitten seine Gedanken in einen Traum voller Farben über.

Habt ihr euch schon mal gefragt, ob ihr farbig oder schwarz-weiß träumt? Wer weiß, wie das bei Spechten ist! AtelierSpechte wie PickPock jedenfalls träumen sehr farbenfroh: Behauptet PickPock ...