PickPocks Rückkehr - Folge 22

Nach monatelangem pickpocken im Bürgerpark war PickPock in seine Spechthöhle im Ateliergarten zurückgekehrt. Schnutina war zu einer stattlichen Ente herangewachsen und drehte auf dem Emmateich mit ihren Freunden und Freundinnen ihre Runden, schnabulierte mal hier, mal da. Manchmal sangen sie das berühmte Entenlied von Ratte aus den "Wind in den Weiden", das bei PickPock und Rotkehlchen jedes Mal ein warmes Glücksgefühl auslöste:
"Lebe jeder wie er will, nur so bleibt man munta; was bei uns heißt Pürzel hoch, und die Köpfe runta."
Sie hatten alles richtig gemacht, fand er. Aber jetzt sehnte er sich doch nach seinem alten Spechtleben zurück, dem alten Birnbaum, den Atelierkindern... Auch die hatte er immer wieder mal im Sommer besucht und ihnen beim Zeichnen im Garten zugesehen.
Nun war schon Ende September. Die Sonne schien noch warm auf den zerklüfteten Stamm der alten Birne. Sogar ein paar Schmetterlinge waren noch unterwegs. Bilchi kletterte im Haselstrauch herum und schimpfte über jede hohle Nuss. Rotkehlchen genoss den Duft der letzten Rosen und ihre glänzenden Äuglein ließen immer noch pickpockende Schauer durch sein Spechtgefieder laufen. Er genoss die Ruhe im Ateliergarten. Fühlte sich aber schon bald wieder bereit für neue Spechtabenteuer!
Was PickPunk wohl anstellte? PickPock nahm sich vor, gleich am nächsten Morgen einen Ausflug zu ihm zu machen. Er spürte in seinen Spechtknochen, dass es noch einmal warme sonnige Tage geben würde. Während er in seiner wohligen Schlafhöhle mit Rotkehlchen kuschelte, lief noch mal der Sommer vor seinem inneren Auge ab. Das Plätschern des Wassers, das Schnattern der Enten, das Kreischen der Kinder auf den Spielplätzen, die wunderschönen Seerosen... Und schon glitten seine Gedanken in einen Traum voller Farben über.

Habt ihr euch schon mal gefragt, ob ihr farbig oder schwarz-weiß träumt? Wer weiß, wie das bei Spechten ist! AtelierSpechte wie PickPock jedenfalls träumen sehr farbenfroh: Behauptet PickPock ...

PickPock macht Ferien - Folge 21

"Aber wie bringt ihr Schnütchen denn in den Park? Etwa im Schnabel wie ein Pelikan die Fische?" lacht eine besonders freche Lachmöwe, die über dem Ateliergarten ihre Runden fliegt und die Diskussion mitgehört hat. "VerpickDich!", ruft PickPock wütend, der gar nicht haben kann, wenn Vögel blöde Witze über seine neue Familie machten. Die Möwe lacht ihn nur aus. Bilchi greift ein und ruft dazwischen: "Ich flechte euch ein Netzchen! Ich weiß wie das geht. Vertraut mir!"

Und tatsächlich fliegen PickPock und Rotkehlchen noch am frühen Abend mit Schnutino im Netzchen an den Ententeich im Bürgerpark. Hier möchten sie mit ihrem Küken Ferien machen! Denn wie sollte es denn in seinem liebsten Element, dem Wasser, zurecht kommen, wenn es in einer BirnbaumHöhle aufwächst? Bilchi, die geschickte Haselmaus, hatte Schnutino wirklich ein wundervolles Netzchen aus reißfesten Halmen geflochten. Und darin fliegen Rotkehlchen und PickPock Schnutino nun in den Park. PickPock trägt das Bündel im Schnabel und Rotkehlchen piepst beruhigend auf Schnutino ein. Einige freche Jungspechte im Park bekommen einen spechten Lachanfall, als sie PickPock so daher kommen sehen: "Was bringt denn der Storch heute für Küken heran?" kreischen sie und fliegen PurzelFlüge vor Lachen. Aber PickPock ist so aufgeregt, dass er nicht auf sie achtet.
"Spechtakulär!", ruft jetzt hingegen begeistert sein Großvater TickvonTock. "Das nenn ich mal ne SpechtAktion!" Fasziniert betrachten PickPock und Rotkehlchen schließlich wie ihr Entenküken im PockKommaNichts im Wasser schwimmt: Ganz ohne Schwimmstunden! Es ist einer der längsten und hellsten Tage im Jahr und sie genießen die laue Abendluft. PickPock fliegt die umliegenden Bäume ab und findet ein passendes altes Spechtloch, das er noch ein wenig pickpockt bis es zu einer gemütlichen SchlafHöhle geworden ist. Schnutino möchte heute schon auf der Enteninsel mit paar Freunden übernachten. Vom SchlafLoch aus können Rotkehlchen und PickPock auf die Insel sehen und das fröhliche Geschnattere hören. Bis es schließlich immer leiser wird...

Was die drei in den Ferien erleben, könnt ihr im September zum Ende des Sommers lesen... Bis dahin wünschen euch die PickPockFamilie und das KunstAtelier einen wunderbaren Sommer voller Kreativität und Muße! Vielleicht kommen einige von euch ja auch in einen der FerienKurse, wo ihr die ganzen PickPockLöcher im Birnbaum bestaunen könnt...

Hier brütet PickPock...

PickPock brütet weiter und kommt leider zu sonst gar nichts: So erfahrt ihr erst nächsten Sonntag, was er und Rotkehlchen da ausbrüten... PickPock bittet um Geduld!

Hier irrt PickPock - Folge 19

"Nein", kichert Rotkehlchen, "Das ist bestimmt kein PfauenEi..." PickPock guckt erstaunt. Inzwischen ist er nämlich sicher, dass es sich um ein PfauenEi handelt. So ein großes Ei! Seit über eine Woche brütet er nun schon. Und MildevonEich meint, es dauert nicht mehr lange bis zum Schlüpfen. Und noch ist kein Vogelpaar erschienen, um es zu adoptieren. Sie waren im Park herumgeflattert und hatten Werbung gemacht. Aber die anderen Vögel hatten schon alle Schnäbel voll zu tun, ihre Küken zu versorgen. Dieses Ei ist nicht nur groß, es ist auch spät dran, denkt PickPock. Und jetzt meint Rotkehlchen so nebenbei, es handele sich gar nicht um ein Pfauen- sondern um ein EntenEi. Und MildevonEich bestätigt es.
PickPock hatte Rotkehlchen von seinem Traum erzählt, dass er und sie doch ein Ei adoptieren könnten. Ein Paar waren sie inzwischen sowieso schon! Rotkehlchen hatte begeistert zugestimmt. Und Bilchi, die Hauselmaus, hatte schon eine ÜberraschungsParty im AtelierGarten geplant. Das war jedenfalls zu PickPocks SpechtOhren gekommen. Und nun hatte Rotkehlchen genau dieses wunderschöne Ei zur Adoption vorgeschlagen. Es war beiden schon sehr ans Vogelherz gewachsen. Ab und zu hörte PickPock es innen im Ei pickpocken, ganz spechtisch! Aber PickPock hatte bis gerade eben gedacht, es wäre ausgeschlossen, so einen großen Vogel wie einen Pfau heranzuziehen. Und jetzt sieht plötzlich alles ganz anders aus, denkt PickPock gerührt. Ich bin so überzeugt gewesen, habe mich aber spechtlich geirrt. PickPock gibt nur ungern Fehler zu. Das hatten seine Freunde schon oft bemerkt.
"Nun bleibt nur noch die Frage, wie wir das Ei in unsere Bruthöhle im Birnbaum bringen!", denkt Rotkehlchen laut. An der Bruthöhle hatten beide schon tagelang gearbeitet. Immer abwechselnd, wegen der Brutschichten in der Kükenklappe. PickPock hatte das Loch kräftig in den Baum gepickpockt. Und Rotkehlchen hatte die Höhle mit Moos, weichen Blättern und Federn ausgekleidet. Bilchi benutzte die herabfallende Späne für den eigenen Bau.
Naja, bleibt die Transportfrage, denkt PickPock gerade, als MildevonEich mit Eyinthesky, dem Habicht ankommt. "Nein!", entfährt es PickPock. Ein Raubvogel sollte ihr geliebtes Ei in seine Klauen nehmen und durch die Lüfte entführen? ENTFÜHREN! Denn der war doch auf ihr Ei erpickt! "Doch!", entgegnet MildevonEich entschlossen."Es wird höchste Zeit, und Eyinthesky könnt ihr vertrauen." Schon ergreift der Habicht mit seinen großen Klauen das Ei durch den Eingang der Kükenklappe und erhebt sich in die Lüfte, hoch in the sky... Wie gut, dass es so eine dicke Schale hat, denkt PickPock noch, halb erpockt vor Angst. Rotkehlchen tschilpt ihm beruhigend ins Ohr: "Abwarten." Dann fliegen sie aufgeregt zum AtelierGarten. "Viel Glück!", ruft MildevonEich hinterher.
Spät am Abend kuscheln Rotkehlchen und PickPock sich glücklich anEinander, unter sich ihr wohlbehaltenes Ei. Es ist warm in der BrutHöhle, und auch ein bisschen feucht, denn draußen regnet es. Der alte Birnbaum ist schon morsch, sodass etwas Feuchtigkeit durch die Rinde dringt. Ein bisschen zweifelt PickPock noch, ob nicht doch ein Pfauenküken schlüpfen wird. Aber seine EiKenntnisse sind trotz vieler MuseumsBesuche mit TickvonTock eben nicht perfekt. Mit seinen Befürchtungen gegenüber Habicht Eyinthesky hatte er sich jedenfalls gründlich geirrt...

Was die beiden da wirklich ausbrüten, erfahrt ihr in der Folge am nächsten Sonntag. Und unterliegt PickPock nicht einer Augentäuschung, weil er das Ei für sich allein sieht und nicht wie im "Museum" im Vergleich zu anderen? Seht unter "Ideen" nach, da könnt ihr auch eine Augentäuschung betrachten!

PickPock lernt brüten - Folge 18

Nach seiner GartenPiraterie ist PickPock richtig müde und gönnt sich eine kleine Pause in seiner Wohnhöhle im Birnbaum. Als er dann am späten Vormittag in den Bürgerpark fliegt, trifft er seinen Großvater TickvonTock, den Kunstsammler. Aufgeregt erzählt dieser von einer wunderschönen EierSammlung. Natürlich sind es leere Eierschalen, aus denen die Küken schon vor SpechtZeiten geschlüpft sind.
"Stell dir vor!", ruft TickvonTock schon von weitem, "KlinkvonKlonk hat mir seine spechtweitbekannte Eiersammlung vermacht!" KlinkvonKlonk ist ein nicht nur im Park berühmter MusikerSpecht, der an Regenrinnen, Rohren und anderen metallenen Objekten seine Trommlereien vollführte. Specht kann sagen, dass es sich um eine Himmelberühmtheit handelt: Denn die KlinkKlonkereien und Trommelwirbel von KlinkvonKlonk waren kilometerweit zu hören gewesen! Nun war er in hohem Alter in den SpechtHimmel entflogen. Daran glauben jedenfalls die meisten Spechte und Vögel, die den blechernen Klang seiner Kompositionen noch im Ohr haben.
Interessiert fliegt PickPock mit seinem Großvater TickvonTock zur Sammlerhöhle des großen Musikerspechts. TickvonTocks Kopfkappe ist dunkelrot vor Aufregung, als er PickPock die spechtakuläre Eiersammlung vorführt. Was waren das für Formen und Farben! WinzlingsEier von Zaunkönigen und riesige SchwanenEier. Eier mit Punkten oder Sprengseln, rund oder länglich. "Ist das nicht spechtakulär? SPECHTAKULÄR!" wiederholt TickvonTock immer wieder fassungslos vor Freude.
ZumSpechtnochmal, flucht PickPock plötzlich vor sich hin. Für heute Mittag hatte er sich doch zu einer BrutSchicht in der Kükenklappe eingetragen. "Ich muss los! Zu einer anderen Eierhöhle!" erklärt er dem Großvater, der vertieft und verliebt seine neue Sammlung betrachtet.
PickPock kommt gerade noch rechtzeitig in die warme Höhle mit den Waiseneiern. MildevonEich, eine erfahrene Eichelhäherin, mustert den Jungspecht eine Weile von oben bis unten, was PickPock schon unangenehm wird, als sie freudig ausruft: "Ja, das da hinten ist genau die richtige Größe für dich. Es ist gerade erst in unserer Kükenklappe abgegeben worden." Ein ziemlich großes, helles Ei mit ziemlich glatter, dicker Schale liegt in einer Höhlenecke auf weichen Flaumfedern. PickPock ist ganz aufgeregt. Seine erste Brutstunde! Und gleich so ein majestätisches Schwanenei. "Bevor du dich auf das Ei setzt, nimm bitte noch ein Bad", sagt MildevonEich. Geht das nicht ein bisschen zu weit?, denkt PickPock, Jetzt auch noch ein ExtraBad... "Die Feuchtigkeit beim Brüten ist genauso wichtig wie die Wärme. Gerade bei Eiern von Wasservögeln", erklärt MildevonEich, "deswegen feuchten wir zwischendurch unser Gefieder immer wieder an." Achso, PickPock ist beruhigt. Nach einem sehr kurzen Bad am Teichrand (er hasst eigentlich Wasser!) ruckelt er sich auf dem Ei zurecht und MildevonEich wirkt sehr zufrieden mit ihm. "Ich komme später vorbei und zeige dir, wie man das Ei ab und zu dreht."
So ein Schwan!, freut sich PickPock. Was so viel heißt wie "so ein Schwein". Gleich als erstes ein Schwanenei! Aber adoptieren können Rotkehlchen und er dieses hier nicht. Wie sollen sie denn so ein RiesenKüken in einer Spechthöhle aufziehen? Die Stunden während des Brütens verfliegen im Nu. Und PickPock hat Zeit zu meditieren und über das Leben zu philosophieren...

Was PickPock während des Brütens ausbrütet..., das erfahrt ihr in den nächsten Folgen: immer sonntags in diesem Blog! Und weitere kreative Ideen findet ihr unter "Ideen" auf der homepage vom KunstAtelier Exprimendi!

PickPock streut nicht nur Ideen! - Folge 17

Nach der aufregenden Demo gestern hatte sich PickPock stundenlang auf seinem FlaumFederSofa herumgewälzt und nicht schlafen können. Und als er dann doch wegsackt, dann um in wildesten Träumen halb als Zorro, halb als Batman durch wild gewordene Vogelscharen zu flattern. Und alle wollen was von ihm!
Völlig durchpockt erwacht er früh am Morgen. Und fragt sich, wie spät es wohl sein mag. Vier Schläge einer Glocke zählt er. An der würde er auch gern mal pickpocken: Was für ein Klang wäre das! Ächz! lässt er sich zurück in sein Federkissen (und er hat wirklich eines!) sinken. Aber er kann kein Spechtauge zudrücken. Auch mit Schnabel tief in den Flügel gegraben wird das heute Morgen nichts mehr. Also - Morgenstund hat Wurm im Mund - verlässt PickPock sein Wohnloch im Birnbaum und muss aufpassen, sich nicht in den riesigen Blüten des HahnenFußGewächses zu verheddern. Wie wäre es, wenn diese Halka mal ein bisschen die Pflanzen auf Abstand halten würde. Der Garten gleicht ja einem Dschungel!
Andererseits wimmelt es hier von leckeren Insekten und kleinen Vögeln, die den Schnabel aufsperren... Da fallen PickPock wieder die Protestideen ein, die sie gestern Abend noch ausgeheckt hatten: So viel Nester wie möglich in Bäumen und Sträuchern bauen, damit niemand wagte, sie zu fällen; sich überall immer mal blicken lassen und auf sich aufmerksam machen; Biber noch mehr Biberburgen bauen; Eichhörnchen wollen auf Fensterbänken toben und Kinder von ihren Kletterkünsten begeistern: Die Kinder sind sowieso auf ihrer Seite - vielleicht können sie die Erwachsenen noch überzeugen, die Natur mehr zu achten!
Die Ideen hatten nur so gesprudelt. Und es waren auch richtig verrückte darunter. So wollte PickPUNK versuchen, betonierte Flächen aufzupocken... Eichelhäher sollten dann Eicheln, Nüsse, Samen usw. auf den unbebauten Stellen verteilen und so aussäen.
Die frische Morgenluft tut PickPock richtig gut, als er rüber zum Bürgerpark fliegt. Er guckt gleich bei PickPUNK vorbei, der noch in einer der KunstsammelHöhlen von TockvonHick wohnt. PickPUNK ist auch schon wach, weil er am Vortag den halben Tag verschlafen hatte. Zusammen fliegen sie zur Ringelbar am EmmaSee und stärken sich in der aufgehenden Sonne mit "Original TockvonHicks Birkensaft". Die Sonne hat schon richtig Kraft als sie sich zum EichelhäherTreff im Eichenwäldchen aufmachen. "Wir nennen uns jetzt "GartenPiraten" kreischen ihnen die Eichelhäher fröhlich entgegen. PickPUNK erzählt von seinen Aussaat-Ideen. "Samenkugeln, Samenkugeln!" kreischen die Eichelhäher begeistert.
PickPock ist fast ein bisschen neidisch. Er würde auch gern Samen streuen! Aber da kommt ihm eine neue Idee: Er und die anderen Spechte könnten doch Samenkapseln vorsichtig von Stängeln abtrennen, auf Grün- und Erdstreifen bringen und mit dem Schnabel anpocken: Dann springen die Kapseln auf und die Samen fallen heraus! Gedacht, gesagt, gepockt! Zum Glück ist es noch so früh, dass kaum Verkehr auf den Straßen ist, als sie losziehen und ihre Beute streuen...

Ihr erinnert euch vielleicht, dass PickPocks Vater ein Grünspecht und Ökologe ist. Er zeigt den JungSpechten, welche Samen gut keimen. Und wenn ihr auch mitmachen wollt als "Gartenpiraten", lest unter "IDEEN" auf der homepage nach, wie ihr "Samenkugeln" selbst machen könnt!

PickPock auf ner Demo - Folge 16

"Zum PockeDiPick noch mal!", flucht PickPock  leise vor sich hin, als er über den Bürgerpark fliegt, um ein bisschen FlügelschlagSport zu treiben. Nach dem Geschlemme der letzten Stunden braucht er unbedingt ein bisschen Bewegung. Aber schon von weitem hört er lautes Gezwitscher. So laut, dass es ihm in den Spechtohren pockpockt. Was ist da nur los?
Um eine Lichtung herum schallen ihm die unterschiedlichsten Zwitschereien entgegen: "Werdet vegan, esst mehr Obst!", hört er eine Schar von Amseln durchdringend pfeifen. "Keine fremden Kuckuckseier mehr in unseren Nestern!" hört er aus einem großen Lindenbaum. Aber die armen Kuckucksvögel haben ja kein eigenes Nest, denkt PickPock. "Wehrt euch gegen Nesträuber!" schallt es jetzt aus einer Eiche. "Weg mit den Eichhörnchen!" ruft es jetzt aus allen Bäumen. Oha, denkt PickPock, ganz schön diskriminierend. Und nimmt sich einmal mehr vor, sich öfter animalsozial zu engagieren. Sich für die Vielfalt im Park einzusetzen. Das gehört doch auch irgendwie zu seinem KindheitsZorroTraum...
Da kommen ein paar Krähen, um für Ruhe zu sorgen. Und PickPock fliegt schnell zur Eule, um sie zu wecken. Vielleicht kann Eule den Streit schlichten, denkt er. Und das ist eine gute Idee. Nachdem die Krähen im Chor "Ruhe" gekrächzt haben, fragt Eule ruhig nach den Anliegen der verschiedenen Demonstrierenden. Am schwierigsten ist es, auf das Thema der Nesträuber einzugehen. Das ist echt heikel, denkt PickPock.
Eule versucht es: "Nesträuber versuchen auch nur ihre Jungen durchzubekommen." "Sollen die gierigen Hörnchen doch Nüsse und Eicheln füttern!" "Ihr wisst, dass es nicht zu jeder Jahreszeit reife Nüsse gibt," gibt Eule zu bedenken. "Die sollen größere Vorräte anlegen!" piepst es wütend aus den Bäumen. Zum Glück mischen sich jetzt ein paar andere Vögel ein, die auch etwas von Nüssen und Eicheln verstehen - die Eichelhäher: "Das ist nicht so einfach bei dieser Trockenheit."
"Genau!", wagt sich jetzt ein Eichhörnchen vor, "Wir leben gern vegan, aber nach zwei so trockenen Sommern sind die meisten Nüsschen innen hohl!" Eule wirft ernst ein: "Gerade deswegen ist es so wichtig, dass wir zusammenhalten, auf das Gleichgewicht achten und niemanden ausschließen."
PickPock fasst sich nun auch sein SpechtHerz und pflichtet Eule bei: "Ja! Lasst uns lieber gegen die weitere Betonierung der Städte angehen!" Das Thema hatte er bei Picus Philosophicus gehört. "Es dürfen nicht noch mehr Bäume und Sträucher gefällt werden! Wir brauchen Schatten, gesunde Pflanzen, saubere Luft und sauberes Wasser!", kreischt TockvonHick, der große Ringler. "Sonst gibt's bald keine Nüsse und gar keine Saftbars mehr!" Ein großes Durcheinander an Gepiepse, Gezwitscher und Gekrächze erhebt sich im Park. Bis zum späten Abend wird wild und heftig diskutiert, wie sie als ParkTiere Einfluss auf das Verhalten der Menschen nehmen könnten. Habt ihr eine Idee, was die Tiere tun könnten? Oder was wir selbst tun können?
PickPock sitzt jedenfalls noch lange nach Sonnenuntergang mit PickPUNK, der die Demo im Ateliergarten verschlafen hat, und mit Bilchi und Eule zusammen, um Protestideen auszubrüten.

Welche Ideen da so zusammenkommen und was PickPock mit seinen Freunden als nächstes anstellt, erfahrt ihr am nächsten Sonntag! Und wenn ihr die Kraft der Pflanzen beobachten möchtet, seht unter "Ideen" auf der homepage nach!

PickPock Zorro - Folge 15

Uff! Ganz verklebt fühlt sich PickPocks Zunge an. Er liebt Baumsaft. Aber heute hatte er eindeutig übertrieben. Ihm ist fast schon ein bisschen übel. Und er hat Hunger! Sein Magen trommelt leise. Das ist bei hungrigen Atelierspechten so üblich. Frisches Obst wäre jetzt toll! Eigentlich mag PickPock nur Erdbeeren. Aber wo soll er die her nehmen? Im Ateliergarten wachsen kleine, wilde, aromatische. Aber die sind noch lange nicht reif! Er hatte gerade noch die leuchtenden Blüten gesehen, als er mit Rotkehlchen morgens über den Garten hinweg geflogen war.

PickPocks Magen trommelt noch ein bisschen lauter. Gerade überquert er die kleine Kreuzung mit dem Gemüseladen an der Ecke, da fällt sein Blick auf eine Auslage mit Erdbeeren. Ob er sich da eine pflücken sollte? Er weiß nicht genau, ob er sich traut. Kein Mensch weit und breit zu sehen. Er fühlt sich zu ungelenk im Sturzflug eine der Erdbeeren zu schnappen. Er ist ja keine Möwe! Überhaupt zählt der Atelierspecht wohl nicht so richtig als Vogel. Hatte er ja von seinen Eltern gelernt. Andererseits… Auch Eltern irren sich ja hin und wieder. Das kennt ihr sicherlich…

PickPock denkt an eine seiner Lieblingsfiguren: Zorro! Schon stellt er sich mit schwarzer Maske vor. Seine Flügel sind sein schwarzer Umhang. Dann erkennt ihn doch kein Mensch! Dieser Gedanke beflügelt ihn. Er dreht seinen Kopf in alle Richtungen. Immer noch niemand zu sehen. Also fasst er sich sein pickpockendes Spechtherz und lässt sich auf den Rand eines Erdbeerkörbchens nieder. Schnappt sich eine und sieht im Auffliegen durch die Schaufensterscheibe den vor Staunen weit aufgerissenen Mund der Gemüseverkäuferin.

PickPock hört sie noch „Hey“ rufen. Schnell wie der Blitz saust er mit seiner Beute im Schnabel zum Birnbaum. Auf einem Ast muss er erst mal verschnaufen. Jetzt pickpockt nicht nur sein Herz, auch der Magen fängt wieder an zu trommeln. Die Erdbeere rutscht ihm aus dem Schnabel und fällt … Bilchi vor die Füße. „Hm, süüüß!“, ruft Bilchi begeistert. PickPocks Herz hört fast auf zu pocken vor Enttäuschung. Er gönnt seiner Freundin Bilchi den Leckerbissen ja, aber er traut sich nicht noch mal zum Gemüselädchen. Aber war er nicht Zorro, der den "Armen" abgibt?! „bambummerdibompockedipickbumbum“ hört er es aus der großen Linde. So einen genialen Rhythmus traut er nur seinem Cousin PickPUNK zu. Und auch sonst ist PickPUNK um einiges verwegener als er selbst. Und wild nach Erdbeeren!

PickPUNK ist begeistert von PickPocks Vorschlag, und augenblicklich fliegen sie gemeinsam über das Atelier zur Kreuzung. Da steht jetzt ein Tischchen an der anderen Schaufensterseite, die in ein ruhiges Sträßchen führt. Und auf dem Tischchen eine Schale mit paar Erdbeeren. Ob die extra für sie sind? PickPUNK fliegt runter und holt sich eine; PickPock hinterher, und flupps in den Garten zurück. Diesmal klemmt PickPock sich seine in eine Schmiede im Birnbaum. Und schmatzt. Auch PickPUNK und Bilchi sind begeistert. Für Bilchi ist ihre Beere eine RiesenMahlzeit. Sie gibt die Hälfte der Amsel ab. Das findet PickPock fast ein bisschen Verschwendung, wo doch Amseln auch anderes Obst mögen. Und er nur Erdbeeren. Aber dann fühlt er sich doch ganz satt und zufrieden und schlägt PickPUNK ein Nickerchen in einer seiner Birnbaumhöhlen vor.

Der schnorchelt schon, als PickPock noch glücklich darüber nachdenkt, wie wunderbar es ist, mit anderen ihr Glück zu teilen. Und wie wunderbar so frisches Obst ist. Und hört er da nicht KlopfKlopf den Klopfer klopfen? Der liebt doch Karotten! Und Amsel liebt Äpfel! Und Bilchi Nüsse! Und er Saft! Wie vielseitig das doch alles ist, kann "Zorro" gerade noch denken, als er ins Reich der SpechtTräume hinüber gleitet.


Was PickPock noch so erlebt, erfahrt ihr in der nächsten Folge am Sonntag! Und wenn ihr jetzt auch Lust auf eine Erfrischung habt, lest das Rezept unter „Ideen“ nach; es ist ganz einfach, aber super erfrischend und lecker!

Familie: Picus Artisticus - Folge 14

„Pickedipocke im Hirn?“, kichert Rotkehlchen, „Ich lach mich ringelig!“ Sie sitzt mit PickPock auf einem AhornAst und kann sich kaum krallen, also halten vor Lachen. Am dicken Stamm ringelt Urgroßvater TockvonHick eine neue Saftbahn: Immer schön ein Loch nach dem anderen rund um den Stamm herum. Nachdem sie gestern zusammen bis in den Sonnenuntergang hinein geturtelt hatten wie die romantischsten Ringeltauben, hatte PickPock selig geschlafen. Und gleich am nächsten Morgen war Rotkehlchen ihn im Ateliergarten abholen gekommen. Erst gegen halb acht, mit Rücksicht auf sein Langschläfertum. Dann hatte ihr PickPock von seinem Urgroßvater, TockvonHick erzählt, einem der besten Ringler im norddeutschen Raum. Und sie waren zur RingelBaustelle in den Bürgerpark geflogen.

Hier sitzen sie nun und sehen dem fleißigen SaftBahnschlagen zu. TockvonHick duldet keine Hilfe. Beim Aussuchen einer neuen Vogelbar geht er mit äußerster Vorsicht vor. Er benutzt sein altes Stetoskop aus seiner Zeit als Dr. med. von Tick. Und horcht die Baumstämme nach gut fließenden Saftbahnen ab. „Plätschert und gluckert es tief im Stamm, baut der Ringler seinen Damm.“, kommentiert TockvonHick. „Fürs Ringeln dann keine Eile, gut Ding braucht ne Weile“, fügt er hinzu und wendet sich an die kichernden Urenkel. Rotkehlchen hat er gleich ins Spechtherz geschlossen, sodass sie für ihn schon zur PicusFamilie gehört. „Hinten in der alten Buche, liest mein Freund gleich aus dem Buche: fliegt hin im Nu und hört ihm zu! Nach dem Studieren dürft ihr auch den Saft probieren.“

In der Buche trommelt der Picus philosophicus Kant im Original. „So gut bin ich noch nicht im Trommeln“ flüstert Rotkehlchen PickPock zu. „Ich habe noch nicht sooo viele Trommelstunden bei Picus maestrus genommen, um Kant zu verstehen. Das sind zwei besondere Spechtarten, die in PickPocks großer Familie selten vorkommen. PickPocks Familie hat eher einen künstlerischen und einen medizinischen Zweig. Dabei fällt PickPock wieder seine Geschenkidee für Rotkehlchen ein. Er würde ihr eine wunderschöne, übersichtliche Ahnentafel pickpocken. In der er Platz für Rotkehlchen und ihr Kleines lassen würde. Er musste nur noch einen geeigneten breiten Stamm finden. "Eine jede Handlung ist recht, die oder nach deren Maxime die Freiheit der Willkür eines jeden mit jedermanns Freiheit nach einem allgemeinen Gesetze zusammen bestehen kann.", übersetzt PickPock für Rotkehlchen in Vogelsprache. Uff, ja, da haben sie wieder "Futter" zum Nachdenken, Trommeln und Zwitschern! Und fühlen sich ganz frei, als sie über den Park fliegen...

Was PickPock als nächstes erlebt, könnt ihr nächsten Sonntag nachlesen! (Da ich einige Webinare vorzubereiten habe und auch im Atelier immer so viel zu tun ist, gibt es ab jetzt nur jeden Sonntag eine Folge.) Und unter "Ideen" auf der homepage erfahrt ihr etwas zu "Ahnentafeln"...

Quelle des Zitats: Immanuel Kant (1724 - 1804, deutscher Philosoph), Die Metaphysik der Sitten, 1797. Erster Teil. Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre

TockvonHick ringelt - Folge 13

"Was ist es hier denn so leise? - Ich hör nicht mal ne Meise! Haben wir nen Shutdown im Parctown?" fragt TockvonHick, der eigentlich TockvonTick heißt. Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, ist der Spitzname von PickPocks Urgroßvater vonHick. Denn er - nun ja - er gilt eben als Schluckspecht. Das rührt von einem alten Vorurteil her, dass manche Spechte als ständig trunkene Schluckspechte bezeichnet werden, nur weil sie besonders gut Ringeln. So nennt man das Anschlagen von Saftbahnen, aus denen der köstliche Saft quillt. Das ist jetzt im Frühjahr die beste Zeit für's Ringeln, weil in den Baumrinden der süße Saft steigt. Aber dieser Saft ist frisch und unvergoren: also torkeln die Spechte nicht trunken vor Säften herum! Und auch die Angewohnheit zu reimen, ist nicht auf das großartige Ringeln von Urgroßvater vonHick zurückzuführen.
Tatsächlich ist es gerade besonders still im Bürgerpark. PickPock war zu TockvonHick geflogen, nachdem er sich von Rotkelchen verabschiedet hatte. Und gemeinsam durchfliegen sie jetzt den Park, bewundern die blühenden Bäume. "Es ist doch Brutzeit", fällt PickPock ein, "da sitzen die meisten gerade auf ihren Eiern." "Au weia, au weia, der Hahn legt keine Eia", singt vonHick vergnügt. Er ist ein lustiger, verrückter Specht, der als Vogel- und Spechtarzt schon viele Leben gerettet hat. Seitdem er aus Altersgründen nicht mehr praktiziert, möchte er auch nicht mehr Dr. med. genannt werden. Er freut sich aber sehr, dass seine Schwiegertochter Dr. med. TickvonTock seine Praxis übernommen hat. TockvonHick widmet sich jetzt der Heilpraktik und legt Lebensbahnen an, wie er die Saftbahnen nennt.
"Dem Specht, dem ist das Ringeln recht. Trinkt er den Saft, gibt ihm das Kraft! Schluckspechten wir den runter, bleiben wir gesund und munter! Wie wohlschmeckend sind diese Bahnen, das kann keiner vorher ahnen! Drum komm mit in die Bar, da schlürft die ganze Vogelschar!" Eigentlich war PickPock ja vorhin mit Rotkehlchen was Schlürfen gegangen, aber jetzt verspürt er schon wieder Hunger. Und diese Ringelbar an der Birke von TockvonHick war ganz besonders schmackhaft. "Leider ist es in diesem Jahr so trocken, da gibt es schlecht was zu pocken. Aber hier am Wasser, da fließt es um so nasser!" erklärt TockvonHick und schluckspechtet genüsslich. Und wo er Recht hat hatter Recht!, denkt PickPock wohlig.
Vom Birkensaft erfrischt muss PickPock wieder an Rotkehlchen denken: Wie soll er Rotkehlchen eigentlich von seiner ganzen Familie erzählen? Die ist so verzweigt und verrückt, da wird man doch ganz pickedipocke im Hirn! Aber er wäre ja kein Atelierspecht, wenn ihm nicht ständig neue Ideen kämen! Und da formt sich kurz vor seinem Nickerchen in seiner kleinen Schlafhöhle im Ateliergarten...

Welche Idee PickPock da ausbrütet, erfahrt ihr am Sonntag. Und wenn ihr jetzt auch Lust aufs Reimen oder Dichten bekommen habt, seht unter "Ideen" auf der homepage nach!

Pickpock und die Waiseneier - Folge 12

Am nächsten Morgen wacht PickPock mit einem Glücksgefühl auf. Er hatte ganz wunderbar geschlafen. Unter ihm hatte Bilchi in ihrer neuen Wohnung gekruschpelt und Geräusche gemacht, die PickPock besonders beruhigt. Und nun ist er von einem zarten Piepen aufgewacht. In regelmäßigen Abständen dringt dieses liebe Piepen in seine Träume und vor seinem inneren Spechtauge taucht das Rotkehlchen auf.
Aufgeregt mit einem Kribbeln im Bauch sieht PickPock aus seinem Spechtloch und entdeckt gegenüber in einem Strauch... Rotkehlchen! "Lust auf einen Morgenrundflug?", fragt Rotkehlchen freundlich. PickPock glaubt seinen Spechtohren nicht zu trauen! Er kann nur stumm nicken. Rotkehlchen lacht freudig.
Und dann fliegen sie gemeinsam in der warmen Morgensonne durch die Gärten zum Bürgerpark. Diesen Weg ist PickPock noch nie geflogen. "Ich flieg lieber den schönsten Weg als den kürzesten", erklärt Rotkehlchen heiter. PickPock ist beeindruckt. Er kann mit viel weniger Flügelschlägen die Strecke zurücklegen als das kleine Rotkehlchen. Und fliegt doch immer die Abkürzung. Oder täuscht er sich? Sie ist ganz schön schnell!
Im Bürgerpark treiben sie sich in ein paar wunderschönen großen Bäumen herum. "Hier ist meine Lieblingsbar", freut sich Rotkehlchen. Im stattlichen Ahorn tummelt es sich nur so vor Vögeln. PickPock ist hier der einzige Atelierspecht. Das scheint den anderen Barbesuchern überhaupt nichts auszumachen. In dem lauten Gezwitscher können sich die beiden kaum unterhalten. Aber der Ahornsaft schmeckt köstlich. Trotzdem hätte er sich jetzt gern mit Rotkehlchen mal in Ruhe unterhalten. Da schlägt sie ihm auch schon vor in eine uralte Eiche zu fliegen.
Sie lassen sich auf einem gemütlichen Ast nieder und während ihrer Unterhaltung fliegen die Stunden nur so dahin. Als PickPock nach einiger Zeit aufguckt sieht er etwas Merkwürdiges: Eine Krähe bringt vorsichtig ein kleines hellblaues Ei in ein großes Baumloch in einem Baum direkt vor ihnen. Das ist doch kein Krähenei? Und überhaupt, sind Krähen nicht Nesträuber? Und leben in großen Krähennestern? Rotkehlchen errät seine fragenden Gedanken und klärt ihn auf: "Das ist eine Vogelklappe für Waiseneier. Wer ein vogelloses Ei findet oder es nicht schafft, seine Eier alleine auszubrüten, kann sie hierher in die Kükenklappe bringen. Und wer Eier adoptieren möchte, kann sich hier dazu beraten lassen."
PickPocks Herz hört einen Moment auf zu pickpocken. Dann fängt es um so schneller wieder an, und es wird ihm ganz warm. Ist das Zufall? Kann Rotkehlchen etwa seine Gedanken und Träume lesen? Sein roter Fleck wird feuerrot. Wie gerne würde er gemeinsam mit diesem Rotkehlchen Eier adoptieren! "Meine Schicht fängt gleich an", sagt Rotkehlchen, "Wir brüten abwechselnd, damit kein Ei auskühlt. Bis Vogeleltern kommen und eines oder mehrere adoptieren. Diese unterschiedlichen Eier sind übrigens wunderschön!" Fast ist PickPock enttäuscht. Es war also Zufall. Rotkehlchen wusste nichts von seinen geheimen Wünschen. Ein Glück! Oder?

Wie es mit den beiden weiter geht, erfahrt ihr in der nächsten PickPockFolge am Donnerstag! Und findet ihr die unterschiedlichen Vogeleier mit Sprengseln auch so schön und fantasieanregend wie Rotkehlchen? Unter "Ideen" auf der homepage findet ihr Beispiele zu Sprengseln, Klecksen & mehr...

TickvonTock in Quarantäne - Folge 11

"Du kannst sowieso nicht wie sonst von Wohnung zu Wohnung ziehen", sagt Dr. med. von Tock lachend zu ihrem Ehespecht TickvonTock. " Du hustest und hast Fieber! Du bleibst jetzt erst mal in Quarantäne." TickvonTocks genervtes Stöhnen geht in trockenes Husten über. "Sei froh, dass Du keinen Schnabelschutz tragen musst," fügt PickPocks Großmutter Dr. med. von Tock hinzu. Sie ist eine sehr gute Ärztin. "Du ticktockst wohl nicht richtig!", schimpft der Großvater ungehalten. "Nanana!", tadelt Dr. med. von Tock ihn lachend, "Wie redest Du denn vor den Kindern!"
Damit sind wohl PickPock und PickPUNK gemeint. Sie waren zu ihren Großeltern in den Bürgerpark geflogen, weil sie wussten, dass diese die meisten und schönsten Spechthöhlen im Stadtpark besitzen. Da konnten sie vorübergehend doch wohl eine an PickPUNK abgeben. Aber die beiden Jungspechte hatten vergessen, dass TickvonTock Kunstsammler ist und unter keinen Umständen eine seiner Höhlen abgeben würde. Schon gar nicht so einem knallbunten PickPUNK. Auch nicht vorübergehend. Da ist TickvonTock altmodisch. Kritisch beäugt er PickPUNK durch sein Monokel. "Das sind keine Wohnhöhlen, das sind MUSEEN!", versetzt TickvonTock und schnieft ein wenig. Dr. med. von Tock verdreht die Augen: "Sie sagen doch, es ist nur vorübergehend!"
"Fragt doch Urgroßvater von Hick, den alten Schluckspecht!" ruft TickvonTock ungehalten. Eigentlich heißt der Urgroßvater von Tick, aber da er ziemlich gern vergorenen Birkensaft schlürft, hatte er irgendwann den Spitznamen von Hick bekommen. "Das ist doch nichts für einen Jungspecht", erwidert Großmutter von Tock. "Da steigt ihm ja schon der Birkensaftdunst in die Birne." Die Birne! Da fällt PickPock sein Freund Bilchi ein, der noch vor Einbruch der Dunkelheit ein neues Zuhause in der Birne braucht! "Also abgemacht", wagt er sich vor, "PickPUNK darf vorübergehend in eine deiner Museumshöhlen ziehen." Müde vom Fieber nickt TickvonTock mit dem Kopf. Seine Augen sind schon ganz klein. "Ich weiß schon eine geeignete Höhle", freut sich Dr. med von Tock. "Komm, ich bring dich hin, lieber Enkel." Und dann fügt sie hinzu: "Es ist sogar in Sichtweite. So kannst du immer rüber gucken, mein lieber TickvonTock." Ob PickPUNK das so toll findet? Naja, ist ja nur... genau: vorübergehend.
Im Ateliergarten angekommen sieht PickPock sich gleich nach einer geeigneten Höhle für seinen Freund Bilchi um. Wo ist der eigentlich? Kurz trommelt PickPock an den Birnbaum: "Bilchi?!" Da guckt Bilchi auch schon aus einem unfertigen Spechtloch direkt neben Schneewittchen. Das ist eine Rose mit weißen Blüten, die direkt an der Birne wächst. "Hier hab ich mich reingequetscht", quietscht Bilchi. "Is ein bisschen eng!" PickPock macht sich ans Werk. Und pickpockt innerhalb kürzerster Zeit eine geräumige Wohnhöhle für Bilchi. "Erst mal nur ein Zimmer, aber in den nächsten Tagen arbeite ich weiter", verspricht PickPock und gähnt spechthaft. So ein Atelierspecht ist nämlich nicht so leicht mit seinen Werken zufrieden. Da ähnelt PickPock ganz seinem Großvater, dem Kunstsammler TickvonTock. Bilchi ist hellauf begeistert. "Daaaaaanke, mein liebster Freund!", ruft er. Und fängt gleich an, seine neue Schlafhöhle auszustatten. Die ganze Nacht kruschpelt er unter PickPocks Wohnloch herum. Denn Bilchi ist im Unterschied zu diesem hellwach und ausgeschlafen, denn er ist wirklich ein nachtaktives Tier. Als PickPock am nächsten Morgen aufwacht...

Was PickPock am nächsten Morgen erlebt, erfahrt ihr am nächsten Sonntag! Und wenn ihr euch auch ein gemütliches Häuschen bauen möchtet, sehr nach unter "Ideen" auf der homepage!

PickPocks Rückkehr - Folge 10

Auf dem Rückkflug in sein geliebtes Zuhause in Bremen überlegt PickPock, was sie mit dem wertvollen Katzenkraut anfangen könnten. Er kann sich nicht darüber mit PickPUNK unterhalten, da beide mit dem Kraut im Schnabel in die Morgendämmerung fliegen. Sie hatten sich den Strauß wieder aufgeteilt, weil das Kraut ganz schön schwer wird, wenn man so lange fliegt. Ohne sich abgesprochen zu haben, fliegen sie auf den Ateliergarten zu und landen auf den beiden alten Birnbaumstümpfen. Jetzt erst merkt PickPock die Müdigkeit in seinen Vogelknöchelchen aufkommen. Während sie andächtig dem anschwellenden Vogelgesang zuhören, kommt ihm eine Idee.
"Lass uns das Katzenkraut im Designergarten ablegen", schlägt er vor. Das ist ein Garten, der keine Bäume und keine Sträucher hat, keinen Rasen, nur Platten und lauter Gartenmöbel. Deswegen hatte Bilchi, die Haselmaus, den Garten verächtlich so genannt. "Da müssen die Menschen sich um keine Pflanzen kümmern und es sieht aus wie in ihren Wohnzimmern," hatte Bilchi geschimpft. Jedenfalls verirrte sich selten ein Vogel dorthin, aber Katzen liebten die weichen Kissen der Gartenschaukel. Dort konnten sie sich ruhig am Katzenkraut berauschen, fand PickPock. Und keinen Schaden anrichten: Vogelnester gab es eh keine. Nur quietsch-bunte Vogelhäuschen mit großen Einfluglöchern, die waren ja wohl eher Deko?
PickPUNK ist sofort einverstanden. Mit letzten Kräften fliegen sie rüber und lassen das Kraut auf die Schaukel fallen. Dann untersuchen sie die größten Baumlöcher im Birnbaum und suchen sich jeder eines aus. Atelierspechte sind in diesem Sinne sehr eigen und Einzelgänger. Zusammen in einem Nest zu schlafen, das war höchstens was für Paare zur Brutzeit. Ein kurzes "Schlaf gut" war noch aus ihren Löchern zu hören, dann nichts mehr. Nur das raue Schnarchen von PickPUNK, das sich wie die elektrische Säge der Nachbarin anhörte.
Bis zum späten Nachmittag schläft PickPock tief wie sonst nur in der Nacht. Als ihn ein leichtes Tippen auf der Schulter weckt. Er starrt erschrocken in die Knopfaugen von Bilchi. Gerade hatte PickPock einen Alptraum vom Zauberer gehabt, der ihn mit seinen großen Händen packen wollte. Deswegen ist er jetzt Bilchi sehr dankbar, dass dieser ihn aus dem Schlaf reißt. Aber da entdeckt er Tränchen in Bilchis Augen. "Meine Wohnung wurde unter Wasser gesetzt!" ruft Bilchi mit tränenerstickter Stimme und gräbt sein Gesichtchen in PickPocks dichtes Gefieder. PickPock rührt sich nicht. Bilchi ist so klein. Und sie kitzelt ihn. Dann steckt PickPock den Kopf aus seinem Spechtloch und entdeckt die Ateliertype Halka mit einem Wasserschlauch direkt unter ihm. Wenn die jetzt auch noch seine Höhle wässert!, fährt es ihm durch den Kopf. Aber da geht sie schon weiter, einen breiten Wasserfächer vor sich her tragend. Bilchi guckt ihn bittend an: "Was mach ich jetzt nur? Es ist überall so trocken und ich weiß nicht, wo ich eine neue Wohnung bauen soll! Hast Du vielleicht ein Löchlein für mich übrig? Oder baust eines für mich?"

Jetzt ist PickPock auf der Suche nach gleich zwei geeigneten Behausungen für seine Freunde. Wo und wie er die finden wird, verrate ich euch am nächsten Donnerstag. Und wenn ihr Lust habt, Behausungen aus Naturmaterialien zu bauen, dann seht euch ein paar Tipps auf der homepage unter "Ideen" an!

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PickPock im Garten des Zauberers - Folge 9

Im Haus des Zauberers brennt noch Licht, als PickPock und PickPUNK mit dem Katzenkraut im Schnabel etwas außer Atem in seinem Garten ankommen. Entgegen seiner Befürchtungen ist PickPock kein bisschen müde. Im Gegenteil ist er so aufgedreht, dass er mehrere Nächte hintereinander durchmachen könnte. Denkt er jedenfalls. Vielleicht ist es auch der wunderbare Duft des Katzenkrauts, das PickPock beflügelt.
PickPUNK fliegt knapp vor PickPock im Sturzflug auf eine kleine Blumenwiese. Die Blumen leuchten in so kalten Farben im schwachen Mondlicht, dass PickPock ein Schauer durch die Federn läuft. Die beiden Spechte setzen sich leise im Gras nieder, legen das Kraut an den verabredeten Ort auf einen runden Stein. "Was hat der Zauberer denn nun mit den Katzen vor, wenn er sie gefangen hat?", flüstert PickPock. Er ist jetzt doch ein bisschen benommen, auch vom Duft der anderen Kräuter auf dieser Wiese. Von überall her hört er ein leises Rascheln. Dass nachts so viel los ist!, wundert PickPock sich.
Da geht in der Zaubervilla das alte Eingangstor knarrend auf und grummelnd tritt der Zauberer vor die Tür. "Der Zwackelschwan braucht ein paar Katzen für irgendsoeinen Zaubertrunk. Den braut er wohl mit Katzenzeugs. Näheres wollte er mir nicht sagen", antwortet PickPUNK leise, und seine Stimme klingt noch rauer als sonst. Ob er gerade bereut, dem Zauberer geholfen zu haben? Wer weiß, ob der Zauberer die Katzen einsperrt. Gegen Menschen sollten alle Tiere zusammen halten, so hat PickPock es gelernt. Er hatte Lust auf ein Abenteuer gehabt, aber das hier geht ihm nun doch zu weit. Auch PickPUNK scheint zu schwanken. Oder ist es das Kraut, das sie schwanken lässt?
Schon kommt der Schnackelzahn oder wie auch immer er heißt auf sie zu. Brummelt, ruft. "PickPUNK! Bist Du da?" "Der spricht ja unsere Sprache!", PickPock ist ehrlich entsetzt. Schwupps ist der Zauberer plötzlich über ihnen und greift mit der einen Hand nach dem Kraut und mit der anderen nach PickPUNK. PickPock ist wirklich kein mutiger Specht. Glaubt er jedenfalls. Aber jetzt gerade ist er richtig wütend, und empört hackt er nach der Hand des Zauberers, die PickPUNK ergriffen hat. Damit hat Zwackelmann nicht gerechnet: Ein zweiter Specht. Er schreit auf und lockert den Griff. So ein Spechtschnabel ist nicht von ohne! PickPUNK reißt sich mit einem Ruck los. "Hau ab!" ruft er PickPock zu.
Aber der hackt im Auffliegen kräftig auch noch auf die andere Hand des Zauberers. Voller Wut und Schmerz kreischend lässt Wackelmann das Katzenkraut fallen. Und superoberschnell reagiert PickPUNK und schafft, es den Krautbüschel in den Schnabel zu klemmen und aufzufliegen. So schnell sie können verlassen sie den Garten und gelangen außer Reichweite des Zauberkreises. Sie hören den Wackelzahn noch brüllend fluchen. Seine verletzten Hände kommen nicht schnell genug zum Zaubern! Aber PickPUNK hat nicht nur ein paar seiner bunten Federn gelassen, auch seinen geliebten Garten mit den schönen uralten Bäumen muss er nun für immer verlassen...

Wie es weiter geht, erfahrt ihr in der nächsten Folge am Sonntag! Und was ihr mit Gräsern, Kräutern und Blumen gestalten könnt, findet ihr auf der homepage unter "Ideen"!

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PickPock ist ungeduldig - Folge 8

Nachdem PickPUNK das gesuchte Katzenkraut genau beschrieben hatte und sie sich für kurz vor Mitternacht an der alten Eiche im Bürgerpark verabredet hatten, flog PickPUNK zum langen Mittagsschläfchen bei Urgroßvater Tick von Tock. Zu einem ausgedehnten Mittagsschlaf hatte er auch PickPock dringend geraten, aber dieser hoffte so sehr Rotkehlchen vorher noch zu sehen!

Heute ist ein Feiertag, also ein besonders ruhiger Tag in der Stadt. Aber PickPock hat nicht mit den ganzen Deko-Verrückten gerechnet, die noch mehr Ostereier und sonst was in den Sträuchern verteilen. Alles ist so bunt geschmückt, dass er kaum noch Vögel zwischen dem Buntzeugs ausmachen kann. Wie soll er da Rotkehlchen entdecken, das doch so zurückhaltend ist!

Ungeduldig pickt er mal hier mal dort. Versucht seine schönsten Rhythmen zu trommeln, sanft und ruhig, so wie es Rotkehlchen liebt. Glaubt PickPock jedenfalls. Aber er vertrommelt sich ständig, weil er so verdammt kribbelig ist. Wann kommt es nur? Wahrscheinlich hat es sich durch die leuchtend-bunten Sträucher abschrecken lassen. Außerdem kommen jetzt immer mehr Menschen in die Gärten. Kinder lärmen. Und steigt da PickPock nicht beißender Grillgestank in die Schnabellöcher? "Ekelhaft!", stößt er wütend hervor, "Jetzt reicht es mir! Da kann ich auch gleich in mein ruhiges Schlafloch fliegen."
In seinem dunklen Schlafloch im Bürgerpark schlüpft PickPock in den allertiefsten Winkel und versucht einzuschlafen. Eigentlich sollte es ihm leicht fallen nach der letzten Nacht, aber er ist einfach zu aufgeregt und ungeduldig: Würden sie das Zauberkraut überhaupt finden? Und würden vielleicht auch sie selbst vom Duft benebelt und vom Zauberer verzaubert werden? Sie mussten doch ziemlich lange mit dem Kraut im Schnabel nach Buxtehude fliegen! Er versucht sich vorzustellen, wie sie völlig berauscht durch den Nachthimmel eiern. Eier! Schon träumt er von bunten Eiern, hüpfenden Küken mit Hasenohren auf dem Kopf, wild kichernden Katzen und zaubernden Zauberern...

Das kann ja was werden! Vor wildgewordenen Katzen müssen sich die beiden Jungspechte jedenfalls in Acht nehmen! Und bei Zauberern weiß man auch nicht so recht, was die so vor haben... Falls ihr jedenfalls auf noch mehr Buntes zu Ostern Lust habt: Seht wieder nach unter "Ideen" auf der homepage!

PickPUNK zu Besuch - Folge 7

Während PickPock so in Gedanken versunken an seiner Nuss pickpockt, hört er ein lautes, rhythmisches Pocken in seiner Nähe. Dann ein pfeifender Flügelschlag an seinem linken Ohr. Krallen graben sich neben ihn in den Birnbaum. „Krass“, stößt eine raue Stimme hervor, „so ne Nuss. Echt krass!“ Verwundert dreht PickPock seinen Kopf zum Besucher neben sich. Ist das nicht PickPUNK, sein Cousin aus Buxtehude? Klar, das muss er sein! Unverkennbar mit dem blaurotgrünpinken Federschmuck auf dem Kopf.
„Beim Zauberer Sibelius Schnackelzahn!“, ruft PickPunk aus. Er wohnt nämlich beim Zauberer Schnackelzahn im Park. Du bist’s wirklich: Mein kleiner Cousin PickPock!“ Mit einem Pick hat PickPunk den Rest vom Nusskern aus der Schale geholt und schluckt ihn laut glucksend runter. „Köstlich, Alter!“ rülpst er hervor. Man muss wissen, dass es zum guten Ton eines jeden Spechts gehört, einen kleinen Rülpser auszustoßen, wenn er zu Gast ist. Und PickPunks Benehmen ist beim Futtern vorbildlich spechtig! Ansonsten ist er ein echter Individualist, was PickPock sehr beeindruckt.
„Hör zu, Cousinchen, ich bin im Auftrag des Zauberers hier.“ Oha, denkt PickPock, das hört sich aufregend an. „Warst du schon mal nachts unterwegs? Ich selbst bin ja so ne richtige Nachteule. Aber Du kleiner FlaumfederSofaPupser…“, PickPunk lacht heiser und sein knallbunter Federschmuck wackelt dabei. So knallbunt wie die Ostereier in den Sträuchern ringsum, denkt PickPock. Er ist bemüht, ihm möglichst lässig von seiner letzten Nacht zu erzählen. Schmückt alles noch ein bisschen aus. Als sei dies für ihn ganz normal, nachts von Baum zu Baum zu ziehen und philosophische Gespräche mit Nachttieren zu führen.
"Ok", nickt PickPunk, "es geht um ein besonderes Kraut, das Katzen anlockt. Und dann: Pock - er pockt knallend an den Stamm - schnappt die Falle zu!" PickPock horcht auf. Katzen! Die ärgert er besonders gern. Er kreischt sie manchmal so schrill an, dass die Katzenohren nur so beben. Denn Katzen sind auf seine Freundinnen und Freunde aus: Bilchi, Rotkehlchen, Wiedehopfl... alle müssen ständig vor diesen Viechern auf der Hut sein.
"Heute, zwei Tage nach der letzten Vollmondnacht, ist das Kraut besonders duftend. Alle Katzen spielen verrückt, wenn sie ihre Nase hinein graben!" Das stellt sich PickPock gleich bildlich vor und muss kichern. "Das Kraut gibt's bei euch im Bürgerpark..." erzählt PickPunk weiter, " Man muss es aber nachts ernten!" PickPock stellen sich die Nackenfedern auf vor Aufregung...

Werden die beiden das Kraut finden? Und was ist das für eine Katzenfalle, von der bunte PickPunk da erzählt? Eine Anleitung für knallbunte Ostereier gibt's unter "Ideen" auf http://www.exprimendi.de

PickPock erinnert sich - Folge 6

Als PickPock morgens aufwacht, ist er total müde. Und es war noch später als sonst. "Langschläfer" neckten ihn die Vögel immer. Was war das für eine Nacht gewesen! Mühsam erhebt er sich von seinem Flaumfedersofa. Wo könnte er heute denn mal sein Frühstück einnehmen? In seinem Lieblingsgarten mit all der Osterdeko? Er hat gar keine Lust auf Wollfussel. Andererseits ist der alte Birnbaum gerade morgens so voller leckerer Käferlein, die nachts besonders viel Geschmack ansammeln! Findet PickPock jedenfalls. Und außerdem, im Birnbaum, da hat er schon richtig viele Schmieden angelegt. Schmieden, das sind Spalten, die Spechte in den Baumstamm hämmern, um Nüsse oder Zapfen darin einzuklemmen und diese dann in Ruhe zu knabbern. Und PickPock liebte Nüsse zum Frühstück.
Also fliegt er kurzerhand doch zum alten Birnbaum. Er holt sich eine alte Nuss aus dem Nachbarsgarten und klemmt sie in eine Schmiede am Birnbaum. Während er das Nüsslein aufpockt, steigt aus einem der Fenster ein Geruch in seine Nase..., den kennt er doch! Der erinnert ihn an letztes Jahr, da war er noch ein kleiner Specht gewesen und seine Eltern hatten ihn hierher gebracht:
Kleine Kinder waren durch den Garten getobt. Und PickPock hatte gleich gesehen, dass es kleine Wesen waren, fast wie er selbst. Er hatte sie nervig und aufregend zugleich gefunden. Und da hatten sie mit einer gelben, komischen, feuchten Erde gemanscht. Kurze Zeit später war dieser Geruch durch den Garten geströmt. Nüsse und Rosinen waren im Gras herum gelegen. Die Nüsse hatten sehr lecker ausgesehen. "Nimm nie etwas von Menschen", hatten seine Eltern PickPick und PockPock ihn ermahnt, "die sind sehr unhygienisch und haben jede Menge Viren." Hm, hatte PickPock nicht schon an einem Meisenknödel gehangen? Aber das war wohl etwas anderes, da die Meisen nicht krank davon wurden.
Nun ist PickPock groß genug, sich seine Nüsse selbst zu holen und in eigene Schmieden zu stecken. Genüsslich schmatzt er seinen Nusskern und muss schon wieder an das Rotkehlchen denken, als...

Was dann geschieht, erfahrt Ihr schon am Karfreitag: Da gibt's eine Oster-Sonder-Folge von unserem Atelierspecht. Denn da bekommt er Besuch von seinem Cousin PickPunk... Und was ist das für eine merkwürdige gelbe Masse, von der PickPock erzählt? Die Backanleitung sehr ihr unter "Ideen" auf der homepage!

PickPocks Traum

Hin und her schwingt sich dieser Ast. Her und hin. PickPock ist schon ganz schwindlig. Wo ist er nur? Unter ihm Kichern und Wispern. Lauter schwingende Äste. Dazwischen bunte, wackelnde Hasenohren. Ein Huschen, Hüpfen und Laufen zwischen den hohen Gräsern. "Ostern! Ostern!" Von allen Seiten zischen ihm Stimmen zu.
Die bunten Wackelohren gehören gar nicht zu Hasen. PickPock schaut genauer hin, krallt sich am schwankenden Ast fest. "Alle Vögel sind schon da, eine große Osterschar", singen sie jetzt. PickPock traut seinen Augen nicht: Vögel, alles Vögel. Mit Hasenohren. Da! "Roootkeeehlchen!" Aber es kommt nur ein leises Gurgeln aus PickPocks Schnabel. Sperrt wieder dieser dumme Ring seinen Schnabel zu. Und Rotkehlchen zwinkert liebevoll, mit schönsten Hasenohren auf seinem Köpfchen. "Halt' die Öhrchen steif! Lass Dich nicht unterkriegen!", ruft es ihm zu. Und ist im Dickicht verschwunden. Von irgendwo hört PickPock ein heiseres Lachen. Hat doch auch er solche Ohren auf dem Kopf sitzen!
Jetzt erst merkt PickPock wie dunkel es plötzlich um ihn herum ist. "Mich kriegst Du nicht!" hört er ein bekanntes Stimmchen rufen. In seiner Nachbarhöhle raschelt es. Draußen ein heiseres Lachen. Mit einem Ruck ist PickPock hellwach; muss herzlich lachen: was für ein verrückter Traum. Aber das heisere Lachen: Das ist doch der Kauz! Und nebenan das wütende Fiepsen. Das kann nur Siebenschläfer sein, einer seiner besten Freunde. Empört steckt PickPock seinen Kopf aus dem Loch. Kauz hockt auf einem dicken Ast. "Spaaaß!", beruhigt Kauz den aufgebrachten Specht: "Ich mag doch keine pelzigen, fetten, schläfrigen Siebenschläfer." "Das hab ich gehört!", klingt es aus der SiebenschläferHöhle.
PickPock seufzt müde: "Diese Nachteulen!" "Käuze", entgegnet Kauz, "ich bin ein Kauz." "Weiß ich doch", sagt PickPock. Es ist ihm eigentlich ganz recht endlich mal das Nachtleben kennenzulernen. So kann er Kauz ein paar schwierige Fragen stellen. Über das Leben, und so. "Was weißt du eigentlich von der Liebe?", fragt PickPock und sein roter Fleck wird wieder feuerrot. Zum Glück kann Kauz das im Dunkeln nicht sehen. Oder doch? Seelenruhig putzt der sein Gefieder. Schweigt geheimnisvoll. "Groooße Frage", erwidert er. "Liebe, die spürst du. Eine Liebe gibt es nicht. Es gibt unendlich viele, und jede ist neu, jede anders. Liebe zu den Bäumen, Liebe zu den Eltern, Liebe zu den anderen Tieren, zu Eiern, zu Küken. Nächstenliebe, Selbstliebe..."
Als PickPock zurück auf sein Flaumsofa schlüpft, denkt er noch, wie großartig er den alten Kauz findet. Der stellt keine Gegenfragen, antwortet vielseitig und gibt sogar Beispiele! Jetzt hat PickPock wieder viel zum Nachdenken. Und was für eine glückliche Fügung es doch ist, dass PickPock zu müde gewesen war, in seine Schlafhöhle zu fliegen. Hier, mitten im Bürgerpark, war vor allem nachts richtig was los!

Was PickPock am nächsten Tag alles erlebt, erfahrt ihr am Donnerstag. Und wenn ihr auch mal mit bunten Hasenohren herumhüpfen möchtet, guckt euch die Bastelanleitung dazu auf www.exprimendi.de unter "Ideen" an!

PickPock im Bommelhagel

Auf dem NachHauseFlug war PickPock übel gelaunt. Zweimal hatte er sich in einem Strauch verheddert und war schon wieder ausgelacht worden. Und das kam so:
Vergnügt hatte PickPock sich an einen Meisenknödel gehängt und Trockenfutter gepickpockt, auch um die kecken Blaumeisen zu necken. Die waren so mini, flogen aber schnell wie Pfeile auf ihn zu. Wollten ihn von ihren Leckereien vertreiben. Pfeile hatten ihn heute ja schon mal getroffen: Liebespfeile! "Rotkehlchen! So anmutig, so....!" schwärmte der liebestrunkene Atelierspecht vor sich hin.
Amüsiert und sozusagen blind vor Liebe fliegt PickPock zum nächsten Knödel, ohne zu merken, dass dieser sonnengelb ist. Seine Krallen halten sich an einer weichen Kugel fest. Wild pickpockt er hinein, bekommt aber keine TrockenInsekten zu fassen, sondern nur Fusseln. Hat der Goldregen jetzt Blüten?
Irritiert fliegt PickPock zum Holunderstrauch und hängt sich an einen bunten Bommel. Komische Holunderbeeren sind das. Sein Schnabel inzwischen voller Fussel. Um sich herum hört er Blaumeisen kichern, Krähen rau lachen. "Ostern" gackert es unter ihm. Sind jetzt auch noch Hühner im Garten? Naja, so wie die Ringeltauben wackelnd durch's Gras tapsen, könnte man glatt meinen, es seien welche. Genervt hält er sich am nächsten Bommel fest.
Haben diese Menschen wohl zu Ostern Dekozeugs in seine geliebten Sträucher gehängt. Haben die denn nichts im Atelier zu tun? Es wird PickPock zu blöd und auch zu eng hier. Kreischend fliegt er durch einen Bommelhagel aus dem Holunderbusch. Verschwindet in den Bürgerpark.
Zuhause in seinem WohnzimmerSpechtloch lässt er sich erschöpft auf sein Flaumfedersofa fallen und schläft auf der Stelle ein. Aber was liegt da unter seinem Kopf? So so! Ein bunter Bommel aus seinem Lieblingsgarten. Ein wohliges Schnarchen erfüllt die gemütliche Spechthöhle. Wovon mag er nur träumen?

Was für Laune hat PickPock wenn er wieder aufwacht? Jedenfalls wird er zu einer für Spechte ungewöhnlichen Tageszeit aufwachen. Habt ihr Lust, selbst bunte Bommel zu basteln? Das ist ganz einfach: Ihr braucht nur etwas Pappe, Wolle, Stift & Schere. Unter "Ideen" auf www.exprimendi.de findet ihr die Anleitung dazu!

PickPocks neue Freundin - Folge 3

Hat diese ältere Type - "Chris" - ihren Glitzerring also wieder. Auch gut. Jetzt aber weiter arbeiten! Inzwischen ist es in der Sonne richtig warm geworden. PickPock hat keine Lust an dem tiefen Loch, dem Diebesnest, weiterzuarbeiten. Da riecht es fremd, es ist kühl und dunkel. Und wer weiß was da noch so rumliegt. Aber an dem warmen Birnbaum tummeln sich jetzt leckere Käferlein, vor allem unter der weichen Rinde. Genau das richtige für einen Jungspecht im Wachstum! Er pickpockt bis die Baumfetzen nur so fliegen.

"Hey", flucht diese Halka. Auf ihren Stoffen türmen sich Holzspäne. "Super", denkt PickPock, "ich bin ein echter Superspecht." Stolz streckt er seine Brust raus. Aber Halka schüttelt die Stoffe aus, trägt das Tischchen einfach bisschen weiter weg. Holt Papier aus dem Atelier und setzt sich zurück im Garten in die Sonne. Sie zückt den Stift und... "Porträtiert sie mich etwa?", fragt sich PickPock. Sowas hatte er schon im Bürgerpark erlebt. Allerdings mit so einem schwarzglänzenden Riesenauge. "Ein Fotoapparat", hatte ihm Mama PockPock erklärt. "Menschen reicht nicht was sie mit bloßem Auge sehen. Das macht sie natürlich blind." Hm, darüber denkt PickPock immer noch nach. Na, jedenfalls würde er sich von so ein bisschen Papier und Stift nicht beeindrucken lassen. Aber ein bisschen stolz ist er schon...

War er eingenickt? Hatte er schon lange an dieser Stelle gepickt? Unter ihm entdeckt er mitten in seiner Späne das kleine Rotkehlchen, das friedlich in den Gräsern nach Leckerbissen sucht. Da ist ihm schnurz, ob seine Familie über Vögel lästert. Dieses Rotkehlchen ist so umwerfend! So anmutig, so selbstbewusst! Er hätte sie auf der Stelle um ein gemeinsames Nest gebeten! Wäre er doch nicht so ein spechtiger Specht gewesen... Andererseits... Er hatte doch Enten mit Wasserhühnchen flirten sehen. Also, egal. Regelmäßig pickpockt er weiter. Merkt, wie vertrauensvoll Rotkehlchen sich dem Stamm nähert. So ganz unauffällig pickpockt er sich immer weiter nach unten zu ihr hin. Einen Moment lang halten beide inne. Rotkehlchen blinzelt kurz und verschmitzt. Jetzt ist ihm klar, dass sie Freunde sind. Lautlos fliegt Rotkehlchen davon. PickPocks roter Fleck wird zum zweiten Mal an diesem Tag feuerrot. Sind sie verabredet? Am nächsten Tag, gleiche Stelle, gleiche Uhrzeit? Wenn nur seiner Familie nicht einfällt, ihn morgen her zu begleiten...

Wird PickPock Rotkehlchen wiedersehen? Weiteres erfahrt ihr am Donnerstag! Habt ihr einen Skizzenblock? Einfaches Papier und Bleistift? Sucht euch etwas Reizvolles in eurer Wohnung aus, das ihr interessant findet zu zeichnen. Das kann ja auch etwas ganz Kleines sein, das ihr dann ganz vergrößert zeichnet... Guckt unter "Ideen" nach, da könnt ihr weitere Ideen für ein Spiel und Beispiele finden.

PickPock ärgert sich - Folge 2

PickPock ärgert sich

Mit dem glitzernden Ring um den Schnabel steckt PickPock seinen Kopf aus dem Loch. Ach du Schreck. Steht direkt unter ihm die Type aus dem Atelier. Was macht die denn hier? Steht da mit einem Tischchen unterm Arm. Die ist doch sonst nie schon morgens im Garten. „Halka!“ Aha. Und da kommt auch noch die ältere Type: „Möblierst Du wieder meinen Garten?“ Hm, Möbel mag PickPock. Sein Wohnloch ist voll davon. Ein echter Salon. „Ich arbeite ein bisschen draußen“, meint diese Halka. Auch das noch. PickPock will kreischend in die Linde fliegen, aber es kommt nur ein Gurgeln aus seiner Kehle. Der Ring sperrt seinen Schnabel zu.

PickPock sitzt in der Linde und weiß nicht weiter. Halka hatte über sein Gegurgel gekichert und gesagt, er sehe heute so komisch aus. Frechheit! Hab Du mal so ein Metallobjekt ums Maul. Jetzt beobachtet sie ihn durch ein Fernglas. Und die Linde hat noch kein einziges Blatt an den Zweigen. Nackt! Alles nackt. Er will dieses blöde harte Ding einfach nur loswerden. Kommt krächzend eine Elster auf dem großen Ast daher. Was? Er habe was? PickPocks roter Fleck wird feuerrot vor Empörung. Meint dieses schwarzweiße Federvieh, er habe den Ring geklaut! Wer hat denn hier was geklaut! Sein Übungsloch! Zweckentfremdet von einer Elster! Sein Nest ein Diebesnest!

Entnervt fliegt PickPock zurück zur Birne. Diese Halka beobachtet ihn zwar, ist aber das kleinere Übel. Das Tischchen hat sie inzwischen abgestellt und Stoffe darauf ausgebreitet. Die Elster fliegt aufgeregt kreischend über den Garten. Wie wird PickPock dieses verfluchte Ding nur los. Er biegt den Kopf in alle Himmelsrichtungen, wiegt ihn hin und her. Kommt sich vor wie ein Wendehals. Halka lacht aus vollem Hals. Also jetzt reicht’s PickPock. Er dreht sich mit dem Kopf nach unten, guckt sie drohend an. In dem Moment rutscht der Ring von seinem Schnabel, fällt wirbelnd Halka vor die Füße. Ein Moment Stille. Beide bewundern die glitzernden Steine, die PickPock jetzt erst entdeckt. Halka bückt sich: „Chris!“

Wem dieser Ring gehört und was PickPock noch alles erlebt, erfahrt ihr am Sonntag! Dann lernt ihr eine seiner Freundinnen kennen, das kann ich schon verraten. Unter dem Menüpunkt "Ideen" seht ihr die nächste kreative Idee vom KunstAtelier!  

PickPock Der Atelierspecht - Folge 1

PickPock wundert sich

Ist Sonntag? PickPock blinzelt verschlafen aus einem seiner Baumlöcher. In diesem Baum hatte er es besonders kuschelig. Aber so langsam wurde er kribbelig. Die Sonne ging täglich früher auf. Äußerst aufdringliche Amseln sangen schon bei Sonnen..., nein: schon vor Sonnenaufgang, nein: schon mitten in der Nacht - so kam es PickPock jedenfalls vor. PickPock ist kein Frühaufsteher. Früher Vogel fängt den Wurm gilt nicht für einen Specht. "Wir sind keine Vögel, wir sind Spechte", so hatte PickPock es gelernt. Und überhaupt: Würmer waren verdammt ekelig. Fand PickPock jedenfalls.

Die Ruhe war wirklich auffällig. Neugierig verließ PickPock seine Kuschelhöhle im Bürgerpark. Brrr, selbst für einen Specht war der heutige Frühlingstag kalt. Montag müsste es heute sein, aber die Straßen viel leerer als sonst. Klare, saubere Luft. Was wohl in seinem Lieblingsgarten heute los war? Der alte Birnbaum war so morsch, dass Mama und Papa PickPock schon als Babyspecht dorthin mit genommen hatten. Damals war er gerade flügge geworden und der Weg vom Bürgerpark in den Garten war eine Herausforderung für ihn gewesen. Jetzt brauchte er nur einige SpechtFlügelschläge.

Am Atelierfenster keine Kinder, die in den Garten glotzen. Ein Glück. Obwohl, wenn PickPock so drüber nachdenkt... Er hatte schon länger keine lärmenden, lachenden Kinder mehr im Atelier gesehen. Erst hatte er sich darüber gefreut. Manche machten so freche Bemerkungen über ihn. Beinahe hatte er das Gefühl gehabt, dass sie ihn auslachten! Aber jetzt... doch ein bisschen sehr ruhig. Dafür der Birnbaum! Wunderbar! Hier hatte schon Mama PockPock an einem Loch gepockt. Es war kreisrund, glatter Rand, köstlicher Duft!

PickPock muss weit reinkriechen, um weiter am Loch zu arbeiten. Huch! Was ist denn da unten? Blitzt da nicht etwas? Ups. PickPock purzelt kopfüber ins Loch, stößt sich fast den Kopf. Er hatte schon öfter bemerkt, dass seine Spechtlöcher von irgendwelchen anderen Wesen besucht worden waren. Mal fand er fremde Federn, mal eine hohle Nuss. Aber das hier? Vorsichtig begutachtet PickPock den harten Gegenstand. Glatt, kalt, glänzend, rund. Wo hatte er so etwas schon gesehen?

Wie es weitergeht, erfahrt ihr in der nächsten Folge am Donnerstag! Was könnt ihr vom Fenster aus beobachten? Vielleicht führt ihr ein Tagebuch... Oder schreibt selbst eine kleine Geschichte über die Lebewesen, die ihr sehen könnt: Wohin gehen oder fliegen sie wohl gerade, was machen oder denken sie? Vielleicht fällt euch dabei ein Abenteuer ein, das PickPock erlebt: schreibt eure Geschichte an info@exprimendi.de und ich veröffentliche eure Geschichte auf diesem Blog (natürlich unter eurem Namen oder Künstlernamen...); dazu könnt ihr auch eine Zeichnung oder ein Foto als Illustration schicken! Unter dem Menüpunkt "Ideen" auf der Homepage findet ihr weitere Ideen zum Mitmachen!

 

Neues aus dem KunstAtelier Exprimendi Bremen

Liebe Kunstliebhabende, liebe Kreative, liebe Interessierte!

Ab jetzt gibt es in meinem Blog Neuigkeiten aus dem KunstAtelier: Was tut sich im Atelier? Welche neuen Kursideen, Techniken, Fortbildungen, Begegnungen, Geschichten & Entwürfe gibt es?

Die Auswirkungen des CoronaVirus macht sich natürlich auch in einem KunstAtelier sehr bemerkbar, vor allem da das Atelier Exprimendi ein Ort für kreative Begegnungen ist: vor Ort...!

In dieser Phase ist das Atelier zwar nicht voller Menschen, die sich farbenfroh austauschen, Ideen entwickeln, ausprobieren und sich künstlerisch ausdrücken; die kreative Arbeit geht aber quirlig und lebendig, farbenfroh und vielfältig weiter. Der kleine Atelierraum zum Garten hin wird in neuen frischen Farben erstrahlen, für den Garten werden die ersten Pflänzlein für das NaturAtelier gesetzt, für die Siebe entstehen neue Entwürfe.

Und es entstehen neue Kursangebote, z.B. resilienzstärkende Kurse, die euch die Gelegenheit bieten, neue Kraft und Ideen zu schöpfen. Da diese schwierige Phase für viele von uns nicht nur viel Kraft und Durchhaltevermögen abverlangt, sondern uns auch finanziell nett ausgedrückt stark fordert, gibt es auch die Möglichkeit für Kurse einen geringeren Beitrag zu bezahlen. Außerdem werde ich Kurse anbieten, die sich mit Spenden finanzieren.

In neuen Folgen könnt Ihr die Abenteuer unseres AtelierSpechts PickPock nachlesen, die auch zum Vorlesen geeignet sind. Geschichten zum Schmunzeln und Entspannen, zum Anregen und träumen.

Bleibt gesund und zuversichtlich und bis bald zum nächsten Eintrag!

Halka